Jahresprogramm  2019

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Flyer 2019 Kultur-und Orgelzentrum Valley
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Konzerte und Veranstaltungen

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Kulturfahrten

Tages- und Mehrtagesfahrten
 - 2019 -


Anmeldeformular 2019

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Orgeln


virtuelle Laurentiusorgel
[aus St. Lorenz in Nürnberg / Markoberndorf]
mit der Software HauptwerkTM
und dem Sampleset der  Firma PipeloopsTM

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Glanzlichter früherer Veranstaltungen

Frühere Kulturfahrten

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Videos

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Vita Dr. Lampl

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Förderverein

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Stiftung

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Schloßverlag

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Chöre und Orchester
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Gebäude

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Feste

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Neue Rokoko-Lust

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Orgelverkäufe

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deo

              - Startseite -

Herzlich Willkommen
auf der Website des Kultur- und Orgelzentrums Altes Schloß Valley

Wir haben Großes vor, weil wir Ihnen die weltgeschichtliche Bedeutung der Orgel anhand unseres einmaligen Bestandes von rund 60 Pfeifenorgeln aller Größen erschließen möchten. Diese sammelten sich an, weil ich als der 1980 für ganz Bayern bestellte Orgeldenkmalpfleger nicht verantworten konnte, dass in der damaligen Romantikverachtung und Wegwerfmentalität wertvolles Kulturgut vernichtet wurde.

Da sich allerdings keine öffentliche Einrichtung für die Rettungsmaßnahmen bereit fand, mussten wir – meine Frau und ich – zur Finanzierung viel unternehmen: Daraus ist das Kulturzentrum entstanden mit Konzerten, Kulturfahrten und Orgelvorführungen, mit dem Schloßverlag und – nach Rettung von drei schon dem Untergang geweihten Baudenkmälern – mit eindrucksvollen Räumen für private und öffentliche Festlichkeiten.

Hier finden auch die Aufführungen der von mir in einem Zeitraum von 50 Jahren wieder entdeckten Musikwerke aus bayerischen Barockklöstern statt, wodurch eine neue Erlebnisqualität für Bayerns große kunstgeschichtliche Epoche des Rokoko angeboten werden kann.

Die in diesem Portal aufscheinende Fülle sollte Sie anregen, selbst zu kommen, ist doch der hier persönlich gewonnene Eindruck durch nichts zu ersetzen.

Ihr
Sixtus Lampl


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Der Förderverein Orgelmuseum e.V.

sammelt für den späteren Betrieb des Orgelzentrumsals öffentlich zugängliches Museum. Durch Ihre Beiträge (steuerbegünstigt) darf er auch Restaurierungenvon Dauerleihgaben fördern, z. B. das Walpersdorfer Orgelpositiv. Jetzt stehen aber noch weit größere Ausgaben für die gerade eingeholte Kino-Orgel aus
Heidelberg an, die letzte ihres Typs. (Jahresbeitrag
€ 25,-, ermäßigt € 13,-)
KSPK Miesbach-Tegernsee,
IBAN DE37 7115 2570 0000 0166 83;
BIC BYLADEM1MIB

Anmeldeformular Förderverein


Jahresprogramm 2019 Titelblatt


Verehrte Freunde der Orgel, der Musica di Baviera,

und des Kulturzentrums Altes Schloss Valley!

 

Für 2019 ist unsere Ankündigung mit Optimismus, aber auch mit Sorge geladen: Immerhin ist unser Museum mit seinen 4036 m2 überbauter Grundfläche eines der größten privaten Museen in weiter Umgebung. Mit seinen 280 Orgelregistern, d. h. insgesamt schon spielbaren Pfeifenreihen, übertrifft es bereits die weltgrößte Domorgel von Passau mit ihren 231 Registern.

 

Aber die letzterhaltene romantische Großorgel Bayerns von Johann Heinrich Koulen aus dem Landshuter Martinsmünster, für die wir als Ausstellungsort ja 1987 die Ruine des Alten Schlosses Valley gekauft und instand gesetzt haben, kann immer noch nicht aufgestellt werden.

Erst nach drei hoheitlich abgelehnten Bebauungsplänen dürfte jetzt im vierten  genehmigten Bebauungsplan die Halle errichtet werden, welche die Landshuter und weitere Großorgeln zur Aufstellung und damit zur Konzertfähigkeit bringen könnte.

 

Allerdings haben wir in  32 Wartejahren bis an die 60 andere Pfeifenorgeln vor deren Verschrottung gerettet – ein weltweit einmaliger Bestand!  Diese Orgeln in vier großen Gebäuden sind zum Teil eingelagert, zum Teil schon spielbar: im Alten Schloß, der Zollingerhalle, im barocken Bundwerkstadel und einer Kellerhalle. Soll daraus ein Museum entstehen, müssen diese Gebäude intern verbunden und von einem Eingang aus begehbar werden. Die dafür nötigen zumeist unterirdischen Verbindungswege hoffen wir 2019 und 2020 erstellen zu können. Noch nicht finanzierbar ist jedoch eine Wegführung für Behinderte und die große Halle für die Landshuter Orgel, Wer weiß dazu Rat oder hat eine Idee? Auch mit Werbung für unsere Konzerte und Teilnahme an unseren Kulturfahrten können Sie helfen!


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  - Das neu eingerichtete Untergeschoß der Zollingerhalle mit zwanzig historischen Spieltischen und sieben historischen Orgeln, deren technische Systeme (Schleiflade, Kegellade, Zu- und Abstrom-Pneumatik, elektromagnetische Schleiflade) zum ersten Mal geöffnet, beleuchtet und hinter Glasabdeckung während des Spieles zu sehen sind: Vorstellung war am 04. März 2018.
  → Hier ist der Flyer hierfür anklickbar,

der einen Eindruck der dort museal aufgstellten Orgelspieltische und Orgeln gibt.

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1. Bayerns nunmehr einzige Kino-Orgel

1927 von Orgelbau Walcker für das Capitol-Kino in Heidelberg erbaut, 2013 von der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg uns als Dauerleihgabe überlassen und seither in fünfjähriger Arbeitsdauer wieder spielfertig gemacht, kann noch nicht im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen vorgeführt werden, weil ein eigener Zugang mit eigenem Notausgang gefordert wird. Für 2019 geplant, hoffen wir , dass er auch fertig gestellt und vor allem bezahlbar wird.

Die Oskalyd-Orgel war  ursprünglich von der Orgelbaufirma Walcker als Kinoorgel zu Stummfilmzeiten in das Heidelberger Capitol  eingebaut worden, wurde von den Heidelbergern liebevoll "Eukalyptus-Orgel" genannt  und hat dort bis zum Abriss des Capitols 1971 gestanden.
An einem  Videoausschnitt aus einer Landesschau-Sendung des SWR aus dem Jahr 2006 kann ein erster Eindruck gewonnen werden, um was für ein Kleinod es sich bei dieser Orgel handelt.
Anlaß dieser Fernsehsendung  war der nur kurz andauerne Einbau dieser Kino-Orgel in den Königssaal des Heidelberger Schlosses  und die Nutzung zur Live-Begleitung alter Stummfilme während der Schwetzinger Festspiele durch den Komponisten und Musiker Michael Klubertanz.
Hier kann dieses Video angeklickt werden.


Oskalyd-Orgel

2. Führungen im Orgelzentrum


gehören zu den eindrucksvollsten Erlebnissen unserer Besucher durch
•    die faszinierende Ausstrahlung der historischen Räume
•    das unmittelbare Dabeisein beim Vorspiel der
      Instrumente

•    die Erkenntnis der weltgeschichtlichen
      Bedeutung der  Orgeln

•    Gruppenführungen ganzjährig
      – nach Vereinbarung -

•    Einblicke in eine bisher nie zu sehende
    Orgeltechnik


Die Führungen dauern 2 bis 2 ½ Stunden, die aber mit Vorspiel der Instrumente wie im Fluge vergehen. Sitzgelegenheiten sind für alle vorhanden. Die Kosten sind für Gruppenführungen € 160 bis 20 Personen, jede weitere Person € 8,-. Einzelpersonen können sich gerne an Gruppenführungen anschließen. Auf Wunsche mit 30 min. Pause zu Weißwurschtbrotzeit vormittags oder Kaffee/Kuchen nachmittags sind bei Voranmeldung möglich.
Termine unter www.lampl-orgelzentrum.com oder telefonisch: 08024/4144.





Außerdem haben wir die neue Reihe „MUSICA DI BAVIERA“ eingerichtet, die vom Tegernseer Pater Chrysogon Zech 1768 erstmals formuliert wurde, und in der wir mit Soli, Chor und Orchester unbekannte, jedoch große Werke aus dem Bayerischen Barock aufführen.

 


Mit der Teilnahme an diesen und  an unseren Kulturfahrten können Sie das Orgelmuseum auch finanziell unterstützen – jeder Euro ist wertvoll –, denn es steht uns die nächste große Baumaßnahme der unterirdischen Verbindung von Altem Schloß, Zollingerhalle und Kino-Orgelsaal bevor: Wir bräuchten freilich noch einige Groß-Sponsoren. Immerhin gehören wir schon jetzt mit über 4.000 m2 überbauter Grundfläche zu den größten privaten Museen der weiteren Umgebung:
24 historische Pfeifenorgeln sind spielfertig aufgestellt, zusammen mit mehr Pfeifenregistern als in der größten Domorgel der Welt. Bitte besuchen Sie uns und werben Sie für uns!

 

Ihre Dr. Sixtus und Inge Lampl

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Old Castle Valley

Culture and Organ Center

overlooking the Mangfall valley

 

Calendar of Events 2019

Take two! Please pass this program on to others.

 

·       Organ Center Tours

·       Concerts

·       Cultural Excursions

·       Festivals

·       Monthly information: www.lampl-orgelzentrum.com

 

 

Graf-Arco-Str. 30, D-83636 Valley/Oberbayern, Germany

Telephone: 08024/4144, Telefax: 08024/48135

info@lampl-orgelzentrum.com


About us:

Dear friends of the organ, of Musica di Baviera and of the Cultural Center Altes Schloß Valley!

In addition to the year-round program of tours and organ concerts, we are pleased to present two additional projects:

-          March 4: The newly refurbished lower level of the Zollingerhalle will open for the first time with twenty historical consoles and seven historical organs whose technical systems (slider chests, cone valve chests, tubular-pneumatic action, electromagnetic slider chests) will be viewable and illuminated behind glass during performances.

 

-          Early October: A presentation of original films should take place accompanied by a performance on the nearly complete Heidelberg Cinema Organ (Bavaria’s only organ of this type). We are awaiting confirmation for the date of this event from the Regional Council of Baden, where our plans are being followed with excitement.

In addition, we have initiated a new series, MUSICA DI BAVIERA. Originally formulated in 1768 by Pater Chrysogon Zech in Tegernsee, our series presents unknown but great works from the Bavarian Baroque, featuring soloists, chorus and orchestra.

As in the past, we continue to offer two-hour museum tours. Individuals can join a tour by reserving a place beforehand under: 08024/4144

With your participation in our museum tours and cultural excursions you provide financial support for the Organ Museum – every Euro is important. Future large projects include the construction of an underground connection between the Altes Schloß, Zollingerhalle and the Cinema Organ Hall. We would of course need additional large sponsors. With our 4,000 square meters above-ground building space, we are indeed among the largest private museums in our broader region. Our exhibit has 24 playable, historical pipe organs together with more pipe registers than in the world’s largest cathedral organ. Please visit and support us!

Sincerely,

Dr. Sixtus and Inge Lampl

 

1.  Guided Tours in the Organ Center

…belong to our visitors’ most memorable experiences through:

-          the fascinating aura of the historical rooms,

-          close physical proximity to the performance of the instruments,

-          recognition of the world-historical significance of the organs,

-          guided group tours all year long – for 20-70 people (by appointment),

-          glimpses into organ technology that before now were not available to the public eye.

The tours last 2 to 2 ½ hours which, with live performances of the instruments, seem to fly by much faster. Opportunities to sit are available to everyone. The price for groups of up to 20 people is €160.  Individuals can join group tours for the price of €8. Tour appointments can be made at www.lampl-orgelzentrum.com or by telephone: 08024/4144.

The ideal addition: Attendance for the whole group at an organ concert beginning later after the tour!

 

2. Organ Concerts…

…in the Zollingerhalle are of incomparable quality due to the exceptional architecture of Friedrich Zollinger, who transformed the Zollingerhalle from a sawmill into an acoustical wonder. The simultaneous playing of seven organs from different epochs is the highlight of these concerts. Today’s most modern organ technology can be heard on the second largest historical organ console in Germany featuring digital samples from the Laurentius Organ of St. Lorenz in Nuremberg. Coffee and drinks are offered during intermissions. The admission fee to the concerts is €15. The fee for each organ-only concert is €10. Listeners experience the same acoustics in every seat. No admission is charged for children and disabled persons. Well-behaved, quiet dogs are allowed. We highly encourage reserving tickets in advance.

 

3. “MUSICA DI BAVIERA”

This title originated from the vesper service music for soloists, chorus, orchestra and organ composed by Pater Chrysogon Zech at the Benedictine monastery in Tegernsee and published 250 years ago (1768) in St. Gallen.  On December 30, 2018 we plan to perform his first great vesper in the Zollingerhalle.

 

“MUSICA DI BAVIERA” should bring attention to the fact that the Bavarian Baroque, alongside its high achievements in the visual arts, produced equally notable accomplishments in music. However, these works were mostly lost as a consequence of the destructive Secularization of 1803, leaving them unknown to the cultural world. Sixtus Lampl discovered approximately 5,000 pages of these compositions during his early studies. Through the discovery of as many additional pages of instrumental, solo and chorus parts, he has already performed some of these works. Those who have already heard works by Haltenberger, Zech, Trautsch, Madlseder, Michl, Schreyer and others, have an idea of what musical treasures are still hidden in the Altes Schloß. For the 2018 concert season we chose works by composers who were born 300 years ago (Camerloher), died 200 years ago (Gleissner), or whose works were published 250 years ago (Madlseder, Zech).

 

4. Celebrations in the Altes Schloß and Zollingerhalle

…are always attractive:

·       as a personal touch at birthdays, wedding anniversaries, etc.

·       for non-church weddings with organ music

·       whenever companies want to offer an extravagant event to their guests

·       whenever the restoration of long-silent organs is celebrated in matinee concerts

We can fulfill your requests for coffee and cake as well as for a cold buffet.

 

5. Die Stiftung Altes Schloß Valley (Foundation of the Altes Schloß Valley)

 

The Foundation of the Altes Schloß Valley falls under the obliging auspices of the German Foundation for Monument Protection (Deutsche Stiftung Denkmalschutz), which represents the Altes Schloß in legal and business matters. The purpose of the Foundation is the restoration, renovation, maintenance and care of the cultural memorials Altes Schloß Valley, Zollingerhalle, the baroque Bundwerkstadel and in particular, their organs. The Foundation maintains the museum-quality facilities for these memorials.

Account Number: IBAN DE37 3804 0007 0306 6578 06

 

Der Förderverein Orgelmuseum e.V. (Association for the Support of the Organ Museum)

 

We would be pleased to have you join. Annual membership: €25, discounted membership: €13. Membership forms are available at the entrance to the Altes Schloß and the Zollingerhalle, or we will mail these forms to you upon request. The following account can be used for donations: IBAN DE37 7115 2570 0000 0166 83.

 

Der Schlossverlag Valley (Castle Publishing House Valley)…

              …publishes our own organ-related and art “historical writings:

Johann Baptist Zimmerman, Wegbereiter des Bayerischen Rokoko (“Johann Baptist Zimmermann, Pathfinder of the Bavarian Rococco“, with CD of music for chorus and orchestra published by S. Lampl) €15;

Dominikus Zimmermann, Wie ihn kaum jemand kennt (“Domikus Zimmermann, As barely anyone knows him“) €30;

Musik und Orgelwerke des Klosters Tegernsee, (Music and organ works from the Monastery of Tegernsee) €12.50;

Kriegs=Chronik der Gemeinde Valley 1914-1918 (War chronicle of the village of Valley, 1914-1918) €10;

Small organ guides and 30 different guides to churches in Bavaria, €2.50 each;

A favorite souvenir of tour participants and concert attendees is the brochure of the Zollingerhalle that includes a CD on which Hedwig Bilgram performs on six different organs in the hall, €10.           


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Aktuelles für Musikinteressierte:

Der Bayerische Rundfunk hat kürzlich in seinem
2. Rundfunkprogramm am 18. und 20.05.2018 in der Sendereihe "-  Zeit für Bayern - "
ein ausführliches Portrait des Musikinstrumentes Orgel ausgestrahlt von Thibaud Schremser mit dem Titel:
- Orgelgeschichten - Audienz bei ihrer Majestät -

Das vollständige Portrait kann unter diesem Titel
→  hier auf der Podcast-Seite des BR 2 angeklickt werden.


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Eine denkwürdige mehrstündige Orgelnacht fand am 19.06.2018 im Dom zu Köln  zu Ehren von J.S. Bach statt [333. Geburtstag].
Beteiligt waren neben dem Domorganisten
Prof. Winfried Bönig vier weitere international bekannte Organisten.

Der insgesamt 5-stündige Mitschnitt kann derzeit unter folgendem Link des Senders DOMRadio auf der dann erscheinenden Website
zum Anhören und Anschauen aufgerufen und auch heruntergeladen werden (mehr als 5,5 GB):

https://www.erzbistum-koeln.de/kultur_und_bildung/
kirchenmusik/dcv_jubilaeum_2018/orgel-mitten-im-leben/


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Am 15. März 2019 fand in der Philharmonie München Gsteig ein Orgelkonzert mit der Organistin Iveta Apkalna, dem Geiger Franz Scheuerer und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons statt.

Aufgeführt werden Werke von H.Berlioz, F. Poulence und von C. Saint-Saens die berühmte Orgelsinfonie Nr. 3 -c-Moll


Das Konzert ist derzeit als Video in BR-Klassik Conzert  unter dem folgenden Link abrufbar:

→ Bitte hier anklicken.


Das ausführliche Programm ist unter folgendem Link abrufbar:

→ Bitte hier anklicken.





besucherzaehler-homepage

Kontakt & Impressum

Kultur- und Orgelzentrum
Graf-Arco-Str. 30
D - 83626 Valley
Tel.: 0 80 24/41 44
Fax : 0 80 24/48 13 5


Homepage:

www.lampl-orgelzentrum.com

info@lampl-orgelzentrum.com

reservierung@lampl-orgelzentrum.com


Anfahrtskizze



Aktuell


Gruppenführungen ganzjährig auf Anfrage

Einzelpersonen können sich gerne
an Gruppenführungen anschliessen.



Wenn Sie Interesse an regelmässigen Informationen
aus dem Kultur- und Orgelzentrum Valley haben.
So können Sie  die folgende e-mail-Adresse anklicken
und zukünftige Informationen anfordern:
    e-mail Adresse des Orgelzentrums




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Die Informationen zu den
Mittwochs- und Mehrtages-Kulturfahrten  2019
  

stehen zur Verfügung und können
hier angeklickt und heruntergeladen werden.

Der aktuelle Anmeldebogen für die Kulturfahrten 2019
kann
hier angeklickt und heruntergeladen werden.

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Aktuell:


Der Bayerische Rundfunk hat in seinem
2. Rundfunkprogramm am 20.05.2018 (Wiederholung Februar 2019) in der Sendereihe "-  Zeit für Bayern - "
ein ausführliches Portrait des Musikinstrumentes Orgel ausgestrahlt
von Thibaud Schremser mit dem Titel:
- Orgelgeschichten - Audienz bei ihrer Majestät -

Das vollständige Portrait kann unter diesem Titel
→  hier auf der Podcast-Seite des BR 2 angeklickt werden.

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Die besondere Akustik der   Zollingerhalle in Valley wird von vielen Musikkennern geschätzt und beruht auf der nicht glatten Gewölbestruktur
wie z.B. in romanischen Kirchen mit der Folge eineseher langen Nachhalls, sondern auf der vielfältigen Brechung des Klangs und einer Teil-Absorption
des Nachklangs durch die rippenförmige hölzerne Hallendachkonstruktion.
Die Folge ist ein eher kurzer Nachhall.
Dies war seinerzeit vom Konstrukteu Zollinger natürlich nicht unter solchen akustischen Gesichtpunkten entworfen, aber ist für die jetzige musikalische Nutzung der Zollingerhalle hervorragend nutz- und erlebbar:
Durch diese architektonische Bauweise mit wenig diffusem Nachhall
entsteht ein sehr direkter und damit transparenter Klang,
Diese akustische Raumeigenschaft kommt insbesondere bei Kammermusik zur Geltung.

Ein Beispiel aus dem Anfang des 17. Jahrhundert zeigt  diese die Akustik
beeinflussende Bautechnik in architektonischer und auch in künstlerischer Sicht
in Perfektion angewendet beim sog. Musikzimmer im Ali Quapu-Torpalast in Isfahan / Iran:


Isfahan_Musikzimmer_Bild_1

Eine sehr schöne Bilderserie hierzu ist anzuschauen in der "fotocommunity"
hier anklickbar.


 

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Veranstaltungen

Zollingerhalle am Alten Schloss Valley:



Valley, 16. April 2019

Sehr verehrte Freunde unserer Musik und unserer Kulturfahrten! Sehr verehrte Mitglieder des Fördervereins Orgelmuseum e.V.!

Mit dem Wunsch für ein froh machendes Osterfest dürfen wir Sie auch zu dem freudigen Anlass unseres Konzerts am Ostermontag um 15 Uhr in der Zollingerhalle mit der Missa solemnis in C von Pater Gregor Schreyer einladen:

  

Ostermontag, 22. April 2019, 15 Uhr

Missa solemnis

für Soli, Chor und Orchester

des 1719, also vor 300 Jahren geborenen
Pater Gregor Schreyer aus Andechs
(1919 – 1767)

Wiederaufführung mit den Sängern und Intrumentalisten der

MUSICA DI BAVIERA

 

 


Das Datum der Wiederaufführungist wurde bewusst so gewählt, weil der Komponist Pater Gregor Schreyer 1719, also vor genau 300 Jahren geboren ist. Nach seinem Eintritt in das Benediktinerkloster Andechs war er dort für die Musik-pflege verantwortlich. Er wurde aber auch nach auswärts als Kontrapunkt-Lehrer angefordert, so zum Beispiel ins Kloster Tegernsee. In Andechs oblag ihm die Musik beim großen 300-Jahr-Jubiläum des Klosters 1755. Die alte Wittelsbacher-Burg Andechs war ja 1455 von Tegernseer Mönchen als Benedik-tinerstift eingerichtet und dabei die neue gotische Kirche gebaut worden. 1754/55 hatte der damalige Andechser Abt Bernhard Schütz den gotischen Bau durch beste Künstler des Rokoko wie Johann Bap-tist Straub und Johann Baptist Zimmermann ausschmücken lassen. Damals ist Pater Schreyer als Dritter der Meister mit diesen ständig in Kontakt gestanden und hat zu der bildenden Kunst-Ausstattung die musikalische Ausstattung besorgt. Auf der Grabtafel des Abtes Bernhard wurde das als „Andechser Himmel auf Erden“ bezeichnet. Während aber Straub und Zimmermann glücklicherweise erhalten blie-ben, kam mit der Säkularisation das Aus für die eigene Andechser Musik.

Umso bedeutsamer ist daher diese Wiederaufführung einer der acht Andechser Jubiläums-Festmessen, wenn auch nicht in der Andechser Kirche, sondern in der akustisch hervorragenden Valleyer Zollingerhalle.

 
In einem 15minütigen Vortrag nach der Pause wird Dr. Lampl auch erstmals über die Trias von Bildschnitzerei (Johann Baptist Straub), Freskomalerei und Stuckatur (Johann Baptist Zimmermann) sowie Tonkunst in Andechs sprechen.

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rsprünglich wurde die Missa solemnis komponiert und aufgeführt zum Andechser 300-Jahr-Jubiläum.
Die handgeschriebene Stimmenabschrift stammt aus dem Kloster Weyarn.

Vor 53 Jahren hat Dr. S, Lampl diese großartige Barockmusik für Soli, Chor und Orchester entdeckt, in heute übliche Aufführungsstimmen übertragen und zum 200. Todestag von Schreyer 1967 erstmalig wieder in Andechs aufgeführt.


Die Wiederbelebung zeigt ein prachtvolles barockes Musikwerk.

 

Dr. Sixtus Lampl zur Geschichte der Komposition:

"Beim Namen Andechs nur ans Bier zu denken, wäre die eine Seite der Medaille.
Wem die zauberhafte Wallfahrtskirche in Erinnerung kommt, der ist schon näher dran.
Aber erst, wer die wunderschöne Barockmusik aus Andechs kennt, weiß,
was das für ein bayerischer Kulturmagnet war und ist. Andechser Musik zu kennen,
ist aber nicht ganz leicht, denn die Säkularisation 1803 hat fast alle dieser Werke
für Soli, Chor und Orchester vernichtet.
Einige Ausnahmen haben den Klostersturm überlebt, so acht Missae solemnis,
die der Andechser Pater Gregor Schreyer (1719-67) für die acht Jubiläumsfesttage
zum 300jährigen Klosterjubiläum 1755 komponiert hat.
Zumindest eine davon war so großartig, dass sie ein Weyarner Augustinerchorherr
als Kopist für die Aufführung auch in der Weyarner Klosterkirche abgeschrieben hat.
Diese wiederum hat Sixtus Lampl neu entdeckt und damit nahm die Wiederbelebung
ihren Verlauf:
Aus den alten handschriftlichen Notenvorlagen musste jetzt eine Partitur angefertigt werden,
die damals üblichen C-Schlüssel mussten in die heutigen Violinschlüssel übertragen
und somit das für die Wiederaufführung notwendige Notenmaterial hergestellt werden:
Eine Arbeitsleistung noch ohne PC, die etwa vierhundert Schreibstunden verschlingen sollte".

Das Konzertprogramm kann

hier angeklickt werden.

Kartenvorbestellung  € 20,- Tel. 08024/4144  
oder
info@lampl-orgelzentrum.com 



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Kulturfahrten:

nächste Tagesfahrt:


1902

24. April Brombach-Seen in Mittelfranken

 Spalt, der von St. Emmeram in Regensburg gegründete prächtige Klosterort
mit ehem. Stifts- und Pfarrkirche, dann die vom Deutschen Orden mit Komtureien gepflegten Orte Kalbensteinberg, Absberg, Stopfheim und abschließend ihr Schloss Ellingen mit Kirche und Barockorgel.
Was ist Landschaftspflege mit der Einrichtung einer Seenlandschaft?




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nächste Mehrtagesfahrt

1921
5 Tage-Fahrt  vom 24. bis 28. Juni 2019


Main- und Taunus-Land: Frankfurt, Bad Homburg, Höchst am Main
– oft im Gespräch, kaum je besucht.
Dank Herrn Dr. Haass, dass er uns diese Zielrichtung vorgeschlagen hat.
Kurz hinter der bayerischen Landesgrenze erreichen wir Seligenstadt mit der karolingischen Einhardsbasilika und der barocken Klosteranlage.
In Bad Homburg v. d. Höhe mit der viertürmigen Erlöserkirche (wegen Restaurierung
ber nur von außen), dem Kurpark mit Kaiser-Wilhelms-Bad und Russischer Kapelle,
der neugotischen kath. Marienkirche mit einer Klais-Orgel von 1975 und dem Schloss im Park. Nachmittags fährt uns der Bus auf den höchsten Taunusgipfel, den Großen Feldberg mit Panoramablick, und zur Saalburg, dem um 90 n. Chr. errichteten und bestens rekonstruierten Kastell des Obergermanisch-Rätischen Limes.

Am nächsten Tag Kronberg im Taunus, Kloster Ilbenstadt mit romanischer Basilika
(„Dom der Wetterau“) und nach Friedberg mit einer der größten deutschen Burganlagen,
und einem rituellen Judenbad. Im berühmten Bad Nauheim sehen wir abschließend
die Saline mit Gradierwerk und dem Jugendstil Sprudelhof.

Der nächste Tag gehört Frankfurt am Main als heimlicher Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, nicht nur Bankenmetropole, sondern Krönungsort vieler Kaiser,
in der Paulskirche Tagungsort der ersten frei gewählten Deutschen Nationalversammlung,
der mächtige Dom, die Nikolaikirche, im historischen Museum Frankfurts Zerstörung und Wiederaufbau und abschließend eine Mainschifffahrt entlang der Silhouette Frankfurts: Abschließend fahren wir nach Höchst mit seiner Altstadt, der Justinuskirche als einer der
ältesten Kirchen in Deutschland, und, wenn das Wetter noch aussichtsreich, mit dem wasserbetriebenen Schrägaufzug auf den Neroberg mit Aussicht auf ganz Wiesbaden.

Übernachtungen und Abendessen, pro Person im DZ € 710,-, im EZ € 790,-

 
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Weitere geplante Kultur-Reisen 2019 können
hier angeklickt und heruntergeladen werden.


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Weitere allgemeine Informationen zu Mehrtagesfahrten - hier anklickbar.








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