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Flyer 2019 Kultur-und Orgelzentrum Valley
 

           Konzerte und Veranstaltungen

Konzerte in der Zollingerhalle beim Alten Schloss
meistens nachmittags um 15 Uhr oder  abends, sind unvergleichlich

  • wegen der sagenhaften Architektur des Friedrich Zollinger, die durch unseren Umbau zu einem Akustikwunder wurde und
  • wegen des Zusammenspiels von sieben Orgeln aus verschiedenen Epochen

Matineen finden am späten Vormittag im Alten Schloss statt; Anlass ist meist die Vorstellung einer restaurierten Orgel oder einer Ausstellung mit Vorführung der Instrumente und Kurzvorträgen, nicht selten auch im Gespräch mit den Künstlern.

Wir wünschen schöne Tage in Valley!

Auswärtige Aufführungen mit unserer wiederentdeckten Barockmusik veröffentlichen wir in unseren etwa dreimal jährlich erscheinenden Nachrichten „Kultur- und Orgelzentrum – Aktuell“, in unserem Internet-Portal und in der jeweiligen Lokalpresse.

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Die Konzerte

in der Zollingerhalle sind unvergleichlich wegen der sagenhaften Architektur des Friedrich Zollinger, die durch unseren Umbau zu einem Akustikwunder.
Auch das Spielen von inzwischen insgesamt 8 Orgeln aus verschiedenen Epochen in einem Konzert ist eine Besonderheit.

Auf dem zweitgrößten historischen Spieltisch Deutschlands (Orgelbau Steinmeyer) ist die mittels modernster digitaler Technik gesampelte Laurentius-Orgel von St. Lorenz in Nürnberg zu hören, die aus dem Bestand der Orgelsammlung in Valley inzwischen in Markoberndorf in der dortigen Kirche St. Martin aufgestellt ist.

 – Wir laden Sie in den Konzertpausen zu Kaffee, selbstgemachten Kuchen und Getränken ein. -

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3. Die Orgelkonzerte

 

Sonntag, 17. Februar 2019, 11 Uhr
im Alten Schloß

Jahreshauptversammlung des Fördervereins Orgelmuseum e.V.

 

Sonntag, 10. März 2019, 15 Uhr

Konzert für Orgel und Trompete mit Johannes Berger und Guido Segers

 

Sonntag, 31. März 2019, 15 Uhr

Musik in der bayerischen Prinzrgentenzeit:
Prof. Hans Maier, der ehemalige Kultusminister in Bayern, referiert über diese kulturelle Blütezeit in München, mit Strauß, Pfitzner, Mahler.
Der Münchener Domorganist
Monsignore Hans Leitner spielt dazu auf den Orgeln Werke u.a. von Josef Rheinberger, Johann Georg Herzog und Max Reger

 

Ostermontag, 22. April 2019, 15 Uhr

Der 1719, also vor 300 Jahren
geborene Andechser Benediktiner
P. Gregor Schreyer hat die große Missa solemnis zum Andechser Jubiläum 1755 komponiert, siehe unter Musica di Baviera.

 

Sonntag, 5. Mai 2019, 15 Uhr

Prof. Karl Maureen, Titularorganist an einer der schönsten Münchener Orgeln in der Kirche Herz Jesu, kommt immer wieder gern nach Valley, weil hier eine Vielfalt an Orgeln zu bespielen ist. Diesmal hat er ein Sonderprogramm zusammengesucht, das sonst nirgends geboten wird „Barocke und romantische Orgelliteratur aus England und Nordamerika“.

 

Sonntag, 2. Juni 2019, 15 Uhr

! - Konzert entfällt - !


Es findet ein Ersatzkonzert statt.


Pfingstmontag, 10. Juni 2019, 15 Uhr

Kirchenmusikdirektor und Dekanatskantor Klaus Geitner von der Münchener Himmelfahrtskirche freut sich auf dieses Konzert in Valley, wofür er ein Programm auf sieben Orgeln ausgearbeitet hat.

 

Dreifaltigkeitssonntag, 16. Juni 2019,
10 Uhr, Wieskirche bei Steingaden

Messe F-dur von Franz Gleissner, siehe unter Musica di Baviera.

 

Sonntag, 7. Juli 2019, 19.30 Uhr

Henning Pertiet wird wieder mit einem Improvisationskonzert „Verzauberte Orgeln“ zu hören sein, und zwar nicht im barocken oder romantischen Stil, sondern wie ein Künstler die moderne Welt versteht – ein sicher interessantes, besonders auch für die Ohren jugendlicher Zuhörer reizvolles Konzert.

 

Sonntag, 8. September 2019, 15 Uhr

Zum Tag Mariä Geburt, zum Tag des Offenen Denkmals und zum Tag der deutschen Orgeln führen wir die Marienvesper von P. Eugen Pausch (1758-1838) auf. Siehe unter Musica di Baviera.

 

Sonntag, 22. September 2019, 15 Uhr

Ein Valley-treuer Konzertorganist und ein Phänomen der Gedächtnisbegabung lässt uns wieder erstaunen: Professor Vitenis Vasyliūas, eigentlich trotz Ruhestand einer der ersten Sonnenspezialisten, übt schon vor Jahresbeginn an seinem Orgel-Programm, das er dann völlig auswendig auf der Heidelberger Orgel vorträgt.

 

Sonntag, 13. Oktober 2019, 15 Uhr

Großes Gedenkkonzert für einen der beliebtesten Barockkomponisten Bayerns, den am 9. Oktober 1769, also vor 250 Jahren verstorbenen Benediktiner-Frater Marianus Königsperger
Sixtus Lampl hat das Te Deum für Soli, Chor und Orchester vorbereitet, das dieser für das Jahrtausendjubiläum des Klosters Tegernsee komponiert hat. Mehr unter Musica di Baviera.

 

Kirchweih-Sonntag, 20. Okt. 2019,
15 Uhr

Der liebenswürdige Andreas Merl, einer der traditionell begabten Musiker der Oberpfalz, spielt uns ein heiteres Kirchweihkonzert. Dazwischen gibt Sixtus Lampl kuriose Orgelgeschichten und Orgelbauersprüche zum Besten.

 

Sonntag, 17. November 2019 „Hauptwerk“-Tag

11.30 Uhr Matinee:

Ein orgelgeschichtlich bisher einzigartiger Tag: Nachdem wir seit einigen Jahren auf unserem Nürnberger St. Lorenz-Spieltisch die von uns gesampelte Nürnberger Laurentius-Orgel erklingen lassen können,

(Näheres kann hier angeklickt werden)

hat  Thomas Fürstberger Pfeife für Pfeife die große Steinmeyer-Orgel in der Zollingerhalle aufnehmen lassen, mit Korbinian Maier gesampelt und durch unseren zweiten Vereinsvorsitzenden Gregor Dworzak in den St. Lorenz-Spieltisch eingebunden. Weltweit gab es das bisher wohl nicht: im gleichen Raum eine Orgel original zu hören und mit dem gleichen Musikstück und gleichen Registern gesampelt zu vergleichen. Was ist dann der Unterschied?

15 Uhr Orgelkonzert

Die Organisten Thomas Engler aus Regensburg – St. Wolfgang und Korbinian Maier aus Neukeferloh haben sich die Aufgabe gestellt, die mit modernster Technologie virtualisierte Heidelberger Steinmeyer-Orgel der originalen pfeifenbespielten Heidelberger Steinmeyer-Orgel gegenüberzustellen: Ein in der Orgelwelt bisher einmaliger Fall, dass die originale Orgel und das virtualisierte Instrument im gleichen Raum zu hören sind.

 

Sonntag, 1. Dezember 2019, 15 Uhr

Zum ersten Adventssonntag bringt das Vokalquartett C.A.S.T. einen weiten Gesangsbogen von der Verkündigung bis zu Dreikönig, mit Orgel- und Gitarrenbegleitung sowie solistischen Stücken der Corona-Musi.

 

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4. Musica di Baviera

 

Dieser Titel der 1768 in St. Gallen gedruckten Vesperkompositionen für Soli, Chor, Orchester und Orgel des Tegernseer Benediktiners Chrysogon Zech soll aufmerksam machen, dass das barocke Bayern neben den Höchstleistungen der bildenden Künste ebensolche in der Musik hervorbrachte. Diese gingen allerdings als Folge der zerstörerischen Säkularisation von 1803 weitgehend verloren und sind damit der Kulturszene unbekannt. Sixtus Lampl hat während seiner frühen Studienzeit rund 5.000 Seiten solcher Kompositionen ausfindig machen und Teile bereits auch aufführen können. Wer Werke von Haltenberger, Zech, Trautsch, Madlseder, Michl, Schreyer u.a. bestens hören konnte, ahnt, welche Musikquellen im Alten Schloß noch verborgen sind. Für eine Wiederaufführung im 2019er Jahr wurden Werke ausgewählt, deren Komponisten vor 300 Jahren geboren wurden, wie Gregor Schreyer von Andechs, oder vor 250 Jahren gestorben sind, wie Marian Königsperger von Prüfening. Die Besetzung ist jeweils für Soli, Chor, Orchester und Orgel eingerichtet und von Sixtus Lampl für die Wiederaufführung ausgearbeitet:

 

Ostermontag, 22. April 2019, 15 Uhr, Zollingerhalle

Missa solemnis C-dur von Pater Gregor Schreyer (1719-67), Andechs, komponiert und aufgeführt zum Andechser 300-Jahr-Jubiläum. Unsere handgeschriebene Stimmenabschrift stammt aus dem Kloster Weyarn. Die Wiederbelebung zeigt ein prachtvolles barockes Musikwerk.

 

Dreifaltigkeitssonntag, 16. Juni 2019, 10 Uhr, Wieskirche bei Steingaden

Zum Hochfestgottesdienst des „Tränenfestes 2019“ (Erinnerung, dass der Wiesheiland Tränen vergossen habe) dürfen wir die Rokoko-Messe von Franz Gleissner (1761-1818) beisteuern, die wir 2018 erstmals aufführten, bearbeitet durch Karl Heinz Malzer.

 

Sonntag, 8. September 2019,
Mariä Geburt, 15 Uhr, Zollingerhalle

Gedenkkonzert für den vor 30 Jahren am 3. September 1989 verstorbenen Reichsgrafen Otto Graf Arco auf Valley, von dem wir das Alte Schloß erwerben konnten: dabei Aufführung der Marienvesper vom Zisterzienserpater Eugen Pausch (1758-1838) aus Walderbach im Bayerischen Wald, mit zugehörigen Orgelimprovisationen von Peter Sigmann aus Heidelberg.

Zum Tag des Offenen Denkmals und zum 9. Deutschen Orgeltag 2019 sind die Untergeschosse der Zollingerhalle geöffnet, nicht aber das Alte Schloß.


Näheres zum 9. Deutschen
Orgeltag 2019 ist
hier
→  anklickbar.

Sonntag, 13. Oktober 2019, 15 Uhr

In dem Konzert, zugleich Abschluss der Valleyer Kulturwoche, erinnern wir an einen der damals bekanntesten Barockkomponisten Bayerns, den am 9. Oktober 1769, also vor genau 250 Jahren verstobenen Benediktiner-Frater Marianus Königsperger (1708-69) aus Regensburg-Prüfening. Für das bekannte Jahrtausend-Jubiläum des Klosters Tegernsee 746 hat er als sein Opus X, eine Missa Solemnis und ein Te Deum komponiert. Dieses Tegernseer Te Deum und Teile aus seiner Festmesse werden hier erstmalig wieder vorgestellt.

 

Kontakt & Impressum

Kultur- und Orgelzentrum
Graf-Arco-Str. 30
D - 83626 Valley
Tel.: 0 80 24/41 44
Fax : 0 80 24/48 13 5

www.lampl-orgelzentrum.com
info@lampl-orgelzentrum.com

reservierung@lampl-orgelzentrum.com


Anfahrtskizze


Gruppenführungen ganzjährig auf Anfrage

Einzelpersonen können sich gerne an Gruppenführungen anschliessen.


Wenn Sie Interesse an regelmässigen Informationen aus dem Kultur- und Orgelzentrum Valley haben.
So können Sie  die folgende e-mail-Adresse anklicken und zukünftige Informationen anfordern:
    e-mail Adresse des Orgelzentrums

Die Informationen zu den
Mittwochs- und Mehrtages-Kulturfahrten  2019
  

stehen zur Verfügung und können
hier angeklickt und heruntergeladen werden.

Der aktuelle Anmeldebogen für die Kulturfahrten 2019
kann
hier angeklickt und heruntergeladen werden.








ta von KMD
Aktuell:

Der Bayerische Rundfunk hat  in seinem
2. Rundfunkprogramm am 20.05.2018 /Wiederholung Februar 2019) in der Sendereihe
"-  Zeit für Bayern - "
ein ausführliches Portrait des Musikinstrumentes Orgel ausgestrahlt
von Thibaud Schremser mit dem Titel:
- Orgelgeschichten - Audienz bei ihrer Majestät -

Das vollständige Portrait kann unter diesem Titel
Der Münchener Professor Karl Maureen spielt barocke und romantische Orgelliteratur aus England und Nordamerika, die er selbst eruiert hat. Komponisten der Barockzeit findet man ausschließlich in England – denken wir nur an das Wirken unseres Georg Friedrich Händel in London. In Nordamerika gab es Orgeln und demzufolge Organisten erst im 19. Jahrhundert. Komponistennamen zu nennen, wäre sinnlos: Keiner kennt sie. Dennoch wurden im 20. Jahrhundert die größten Orgeln der Welt in den USA gebaut, mit bis zu 400 Registern. Allerdings nicht in Kirchen, sondern in Kaufhäusern, um die Kauflust der Kunden zu begleiten bzw. zu steigern. Von mir werden Sie darüber in einem Kurzbericht vor der Pause mehr erfahren, auch, dass diese Instrumente heutzutage wegen technischer Überforderung meist nur noch mit der Hälfte der Register bespielbar sind.  hier auf der Podcast-Seite des BR 2 angeklickt werden.

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Die besondere Akustik der   Zollingerhalle in Valley wird von vielen Musikkennern
geschätzt und beruht auf der nicht glatten Gewölbestruktur wie z.B. in romanischen Kirchen
mit der Folge eineseher langen Nachhalls, sondern auf der vielfältigen Brechung des Klangs und einer Teil-Absorptiondes Nachklangs durch die rippenförmige hölzerne Hallendachkonstruktion.
Die Folge ist ein eher kurzer Nachhall.
Dies war seinerzeit vom Konstrukteu Zollinger natürlich nicht unter solchen akustischen Gesichtpunkten entworfen, aber ist für die jetzige musikalische Nutzung der Zollingerhalle hervorragend
nutz- und erlebbar: Durch diese architektonische Bauweise mit wenig diffusem Nachhall
entsteht ein sehr direkter und damit transparenter Klang,
Diese akustische Raumeigenschaft kommt insbesondere bei Kammermusik zur Geltung.



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Veranstaltungen

Zollingerhalle am Alten Schloss Valley:



Sonntag, den 07. Juli 2019 um 15.00 Uhr

Orgelkonzert mit Henning Pertiet

Henning Pertiet
Henning Pertiet wird - wieder - mit einem Improvisationskonzert
„Verzauberte Orgeln“ zu hören sein, und zwar nicht im barocken oder romantischen Stil,
sondern wie ein Künstler die moderne Welt versteht
– ein sicher interessantes, besonders auch für die Ohren
jugendlicher Zuhörer reizvolles Konzert.



Foto Henning Pertiet

Henning Pertiet
wird wieder mit einem Improvisationskonzert „Verzauberte Orgeln“ zu hören sein, und zwar nicht im barocken oder romantischen Stil, sondern wie ein Künstler die moderne Welt versteht – ein sicher interessantes, besonders auch für die Ohren jugendlicher Zuhörer reizvolles Konzert.

Der gebürtige Hamburger Pianist und Organist  Henning Pertiet   (Künstlerportrait in der Zeitschrift Organ 1/2015)  spielt seit 25 Jahren Jazz, Blues und artverwandtes. Regelmäßig gibt er auch frei improvisierte Konzerte an Orgel oder Klavier. Im Moment der Improvisation entsteht eine Musik, die sich historischer und zeitgenössischer Musikrichtungen bedient. Er kommt nach Valley, um ein aussergewöhnliches Orgelkonzert zu spielen, bei dem er seiner Hauptbeschäftigung (dem Blues & Boogie Woogie-Piano) 'untreu' wird: er liebt  schon viele Jahre die freie Improvisation und nutzt hier Elemente der Musik eines Olivier Messiaen oder eines Arvo Pärts oder auch des Jazz eines Abdullah Ibrahim. Ideal umsetzen lässt sich seine Klangvorstellung an der Pfeifenorgel. Bei seinem Konzert am 10. Juli wird improvisiert - es 'entsteht' völlig neue und freie Musik zwischen Weltmusik, Klassik, Jazz und Blues. Die Tasten und Pedale werden nicht nur benutzt, um Töne zu erzeugen sondern auch für Effekte oder percussive Töne, wobei nicht das kompositorische im Vordergrund steht, sondern freigelassene Energie, Klangflächen und experimentelles. Zwischen meditativ und ekstatisch ist alles drin und die Zuhörer dürftn sich gefangennehmen und berühren lassen.
        So hatten Sie Orgel sicher noch nie gehört...

Im Frühjahr 2015 ist beim rennomierten Orgel-Label ifo classics Henning Pertiets CD "Organ Moves & Grooves" erschienen.
Hier kann ein
→  Presse-Echo angeklickt werden.

Henning Pertiet – Vita

 Henning Pertiet, 1965 in Hamburg geboren, zählt heute zu den ausdrucksstärksten Blues und Boogie-Pianisten Europas.
Daneben ist er ein vielsaitiger und innovativer Improvisator an
Klavier und vor allem der Pfeifen- oder Kirchenorgel.

Aufgewachsen zunächst nahe Hamburg und später im niedersächsichen Verden (Aller) kommt er von Geburt an mit Musik ständig in Berührung
– sei es im musikalischen Elternhaus, in der gesamten musikbegeisterten Familie (Gottfried Böttger ist z.B. ein Onkel von Henning Pertiet) oder im Freundeskreis und Klassenverband im Gymnasium.

Leider fruchten alle Bemühungen durch Lehrer zunächst für das eigene Musik machen wenig bis nichts; Klavierunterricht wird zwar genommen
aber ohne wesentlichen Erfolg bald abgebrochen.
Allerdings ist der Kontakt zum Instrument somit hergestellt
und steht als Option zur Verfügung.

Im Alter von 23 Jahren – nach Irrwegen z.B. im Autohandel - entdeckte Henning Pertiet  zunächst das Boogie Woogie-Piano für sich:
Eine Schallplatte von Axel Zwingenberger war es, die ihn derart begeisterte, daß er fortan alles daran setzte Boogie-Pianist zu werden.
Es stellte sich ein sehr schneller Erfolg insofern ein, als die legendäre österreichische MOJO BLUES BAND ihn nach Wien als Pianisten engagierte und er 4 Jahre als Bandpianist durch ganz Europa tourte.

Zurück in Deutschland tourte Henning Pertiet viele Jahre als Solist oder in verschiedenen Besetzungen durch die Lande und machte sich einen Namen in der deutschen und europäischen Blues & Boogie-Szene.

Im Jahre 2001 begann er – inspiriert sowohl durch persönliche Krisen als auch Bekanntschaften zu vielen Musikern aus dem Bereich des modern Jazz – sich mit freier Improvisation (zunächst nur am Klavier) zu beschäftigen. Immer wieder kommt es zu kleineren Konzerten mit freier Improvisation.

Der persönliche 'Durchbruch' aber kam 'wie aus heiterem Himmel' im Sommer 2013 als Henning Pertiet beim Spazierengehen die Idee hatte, genau diese Art der Improvisation an der Orgel zu probieren.

Es ging dann die Entwicklung sehr schlagartig vonstatten: das erste Konzert fand nur 4 Tage nach dieser Idee statt und bereits ein Jahr später entstanden CD-Aufnahmen an der Romantischen Orgel im Verdener Dom.

Diese wurde von der Orgelfachfirma ifo-classics im Frühjahr 2015 veröffentlicht, begleitet von einem mehrseitigen Feature in Europas grössten Orgelfachmagazin 'Organ'.Seitdem tourt Henning Pertiet durch ganz Deutschland - von Flensburg bis Bayern und gibt Orgelkonzerte, wo immer dies willkommen ist.

Henning Pertiet ist musikalischer Autodidakt; er spielt ausschliesslich aus einem tiefen Gefühl (welches mit den Ohren gut verbunden ist) und seiner sehr persönlichen Intention.

Dr. Wolfram Adolph (Herausgeber Organ-Journal) meint, Henning Pertiets Musik sei
‘nahezu singulär in der hiesigen Orgelszene’.
Und Helmut Peters (Die Welt, NDR) bezeichnet Henning Pertiet als
Ausnahmeorganisten.



 



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Kulturfahrten:

nächste Tagesfahrt:

1905

3. Juli 2019


der Waginger See – ein vergessener?  Dieser ist zusammen mit dem anschließenden Tachinger See bedeutend größer als der Tegernsee; trotzdem sind die Orte Waging bis hinüber nach Fridolfing, den Siedlungen aus der späten Bronzezeit, St. Leonhard am Wonneberg, St. Coloman und die zur Burg Tittmoning uns kaum vertraut.
Was erkennt man an deren Salzburger Bauweise? -






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nächste Mehrtagesfahrt

1921

5 Tage-Fahrt  vom 24. bis 28. Juni 2019


Main- und Taunus-Land: Frankfurt, Bad Homburg, Höchst am Main
– oft im Gespräch, kaum je besucht.
Dank Herrn Dr. Haass, dass er uns diese Zielrichtung vorgeschlagen hat.
Kurz hinter der bayerischen Landesgrenze erreichen wir Seligenstadt
mit der karolingischen Einhardsbasilika und der barocken Klosteranlage.
In Bad Homburg v. d. Höhe mit der viertürmigen Erlöserkirche
(wegen Restaurierung aber nur von außen), dem Kurpark mit Kaiser-Wilhelms-Bad
und Russischer Kapelle, der neugotischen kath. Marienkirche mit einer
Klais-Orgel von 1975 und dem Schloss im Park.
Nachmittags fährt uns der Bus auf den höchsten Taunusgipfel,
den Großen Feldberg mit Panoramablick, und zur Saalburg,
dem um 90 n. Chr. errichteten und bestens rekonstruierten Kastell des Obergermanisch-Rätischen Limes.

Am nächsten Tag Kronberg im Taunus, Kloster Ilbenstadt mit romanischer Basilika
(„Dom der Wetterau“) und nach Friedberg mit einer der größten deutschen
Burganlagen, einem Hochrenaissance-Schloss, der Stadtkirche
mit einem 14 m hohen Sakramentshaus und einem rituellen Judenbad.
Im berühmten Bad Nauheim sehen wir abschließend die Saline mit Gradierwerk
und dem Jugendstil Sprudelhof.

Der nächste Tag gehört Frankfurt am Main als heimlicher Hauptstadt
des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, nicht nur Bankenmetropole,
sondern Krönungsort vieler Kaiser, in der Paulskirche Tagungsort der ersten
frei gewählten Deutschen Nationalversammlung, der mächtige Dom,
die Nikolaikirche, im historischen Museum Frankfurts Zerstörung
und Wiederaufbau und abschließend eine Mainschifffahrt entlang der
Silhouette Frankfurts.
Abschließend fahren wir nach Höchst mit seiner Altstadt,
der Justinuskirche als einer der ältesten Kirchen in Deutschland,
und, wenn das Wetter noch aussichtsreich, mit dem wasserbetriebenen
Schrägaufzug auf den Neroberg mit Aussicht auf ganz Wiesbaden.


Übernachtungen und Abendessen, pro Person im DZ € 710,-, im EZ € 790,-

 
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Weitere geplante Kultur-Reisen 2019 können
hier angeklickt und heruntergeladen werden.





Weitere allgemeine Informationen zu Mehrtagesfahrten - hier anklickbar.

















































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