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Neue Rokoko-Lust

Eine der glänzendsten Kunstepochen Bayerns, das Rokoko, kann neu und vertieft erlebt werden: Schon seit 1979 liegt in dem (längst vergriffenen) Bändchen des Kunsthistorikers Sixtus Lampl „Johann Baptist Zimmermanns Schlierseer Anfänge“ eine einprägsame Deutung des Begriffes Bayerisches Rokoko vor. 2008, zum 250. Todesjahr dieses für die Entwicklung zum Rokoko wichtigsten Meisters erschien wieder von Lampl eine Broschüre „Johann Baptist Zimmermann – Wegbereiter des Bayerischen Rokoko“, diesmal aber mit der Erkenntnis, dass zu den bildenden Künsten des bayerischen Rokoko eine ganz spezielle, bei Hof und noch mehr in den bayerischen Klöstern gepflegte Rokoko-Musik gehört.

Der Kunsthistoriker und Musikwissenschaftler Lampl war daher auch durch Anregung von „Musica Barvarica“ bemüht, solche seit der Säkularisation fast völlig verschollene Musik wieder aufzufinden, für die heutige Wiederaufführung aufzubereiten und möglichst in den originalen Räumen, für die sie komponiert waren, wieder erklingen zu lassen. Er konnte dabei wohl erstmalig künstlerische Strukturen aufzeigen, welche die gleiche Wurzel für die musikalische, die bildhafte und die bildnerische Kunst haben. Natürlich klingen auch Bach, Mozart und Schubert gut in der Wieskirche; aber wer dort etwa Bernhard Haltenbergers „Dies irae“ hören kann, bei dem das Textbuch der Musik im Fresko Zimmermanns direkt über ihm „gemalt“ ist, der hat eine neue, vertiefte Erlebnisqualität.

Als Anregung ist der genannten Broschüre eine CD mit genau dieser Musik – aufgenommen in der Wieskirche – beigegeben, aber eben nur als Anregung, da diese CD ja nur daheim angehört werden kann und nicht im entsprechenden Rokoko-Raum.

Übrigens hat Lampl in Vorahnung dieser Zusammenhänge bereits 1963 erstmals eine große Vesperkomposition für Soli, Chor und Orchester aus dem Jahr 1737 des Tegernseer Benediktinerpaters Leonhard Trautsch (1963-1762) in der zu Tegernsee gehörigen Wallfahrts- und Pfarrkirche St. Laurentius in Egern zur Wiederaufführung gebracht: Daraus leitet sich auch das 50jährige Bestehen der von Lampl zusammengerufenen Barockmusikfreunde ab, zuerst der „Westenhofener“ und dann ab 1988 der „Valleyer Barockmusikfreunde“. Weil bei den Fahrten nach Schäftlarn, Andechs, Ottobeuren, Wessobrunn, Dießen, Raitenhaslach oder Ebrach im Musikerbus die noch freien Plätze an interessierte Mitreisende vergeben wurden, können die daraus entstandenen Sixtus Lampl-Kulturfahrten auch schon bald den „Fuchziger“ begehen.

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