Startseite - home


Orgeln
Im Alten Schloß .Aufgestellt in der Zollingerhalle .Aufgestellt als Leihorgeln Eingelagert, auf Windladen Eingelagert, im Depot Spieltische


Besondere Einzelstücke

 

Das komplette neogotische Gehäuse der Steinmeyer-Orgel von Kulmbach-St. Petri, 1858/59 von Bildhauer Professor Behringer

Spieltische und Orgeln Gross Steinmeyer 1858 bis 1859


Das komplette, reich geschnitzte Gehäuse der Kath. Stadtpfarrkirche von Bruneck in Südtirol mit einer Breitausladung von ca. 12 Meter; das von Südtiroler Schnitzkunst zeugende, in Zirbenholz naturbelassene Gehäuse mit byzantinischem Formgut kann noch von der 1850 von Franz Weber erbauten Orgel stammen; 1914 baute Josef Behmann (Weigle-Schüler aus Vorarlberg) ein elektropneumatisches Werk ein, von dem aber leider nichts erhalten ist. Ist vorgesehen für die Landshuter Koulen-Orgel im Endausbau des Museums

Bruneck Gross


Ein pneumatisch betriebener Zimbelstern mit einer Art Mühlenrad als Auffang für den Windstrom: seine auf einer Achse drehenden Stifte schlagen mit kleinen Klöppeln helle Glöckchen an; ein sehr seltenes Exemplar, da die meisten Zimbelsterne rein mechanisch angetrieben werden.

Zimbelstern


Die mechanische Setzeranlage der von Hubert Sandtner/Dillingen erbauten Eichstätter Domorgel, welche durch ein diffiziles metallenes Röhrensystem in verschiedenen Drehrichtungen die 68 Register auf den vier Manualen samt Pedal vorwählen konnte. Zwei Jahre später kam interessanterweise die Siemens-Entwicklung einer elektronischen Setzeranlage, welche 1978 in unseren Generalspieltisch von Nürnberg-St. Lorenz eingebaut wurde (siehe dort); wir freuen uns, dass wir diese Weltpremiere besitzen.

Eichstaetter Domorgel


Die zu einem Anschauungsmodell (von Gregor Dworzak) "aufgefächerte" rein pneumatische Koppelanlage eines dreimanualigen Spieltisches aus der Zeit um 1930. Es ist schwer nachzuvollziehen, wie ausschließlich durch überlegte Bohrungen und Windführungen die Herunterkoppelungen vom dritten auf das zweite Pedal möglich wurden: Man ahnt, dass am meisten erfinderische Potenz und geistige Energie bei der Entwicklung der pneumatisch gesteuerten Orgeln notwendig war - vielleicht auch ein Grund für deren Geringachtung, weil man diese Technik fast nicht mehr beherrscht.

Pneumatische Koppelanlage


Ein Bozetto (verkleinerte Entwurfs-Figur) des Syrinx-blasenden Pan vom Mannheimer Hofbildhauers Peter Simon Lamine (1738-1817), ab 1805 in München. Sein berühmtestes Werk ist die große Panstatue im Schwetzinger Schlosspark; 1815 wurde von ihm der ähnliche Pan für den Nymphenburger Schlosspark geschaffen, für den unser Bozetto das Entwurfsmodell war. Wir haben ihn im Orgelfestsaal aufgestellt, weil die Syrinx, d. h. die Panflöte am Anfang aller Orgeln steht, seit der griechische Mathematiker und Ingenieur Ktesibios an eine Panflöte einen Luftpumpenapparat konstruiert und somit das Prinzip der Orgel entwickelt hat, als ein Blasinstrument, das mit mechanisch erzeugtem Wind angeblasen wird.

Pan Gross


Der Abguss der Grabtafel der Gräfin Mathilde von Valley (1112- ca. 1165) aus der Klosterkirche Gries bei Bozen. Die vor 900 Jahren auf dem Burgberg von Valley geborene Mathilde - etwa genau so alt wie der Südteil unseres Alten Schlosses - hat nach Südtirol geheiratet und dort das Kloster St. Maria in der Au im heutigen Bozen als Station für die Brenner-Überquerenden gegründet. Damit hat Bozen den entscheidenden Aufschwung als Handelsstadt in den Alpen genommen. Das Kloster wurde 1503 nach verheerenden Überschwemmungen von Etsch und Eisack einige Kilometer bergwärts auf das Gries verlegt, wo es heute wieder besteht und aus den Weinberg-Stiftungen der Gräfin Spitzenweine erzeugt - vielleicht auch bald als Gräfin Mathilde-Orgelwein bei uns erhältlich.

Grabtafel Gross

 

Copyright Kultur- und Orgelzentrum Altes Schloß Valley