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Im Alten Schloß .Leihorgeln nach auswärts .Eingelagert auf Windladen Eingelagert im Depot Spieltische Besondere Einzelstücke

Aufgestellt in der Zollingerhalle
 

Continuo-Orgel, Deininger + Renner 1974, gebaut für Karl Richter
Die grün-rot gefasste Continuo-Orgel erinnert an den großen Bach-Interpreten Karl Richter, der dieses Instrument 1974 bei Orgelbau Deininger und Renner in Oettingen bestellte, zur Begleitung von auswärtigen Aufführungen seines Münchener Bach-Chores und Bach-Orchesters. Deininger kannte nachweislich unsere Nothgottes-Orgel und hat die Tragekonstruktion analog dazu angefertigt, freilich in moderner Gehäuseform und mit einem eigenen Subbaß auf eigenem Fahrgestell und mit eigener Windversorgung. Da das Instrument in den Jahren ab 1974 jeweils in einem VW-Bus transportiert werden musste, sind die großen Subbaßpfeifen nur mitgenommen worden, wenn wenige Kontrabässe besetzt waren, denn es war äußerst schwierig, sie im Fahrzeug unterzubringen. Das Klangbild ist, wie bei Richter nicht anders zu erwarten, silberhell mit insgesamt 8 Registern, wobei auch ein Regal 8' als Zungenstimme verwendet wurde, evtl. als Cembaloersatz gedacht. WEITER...

Karl-Richter-Orgel

Orgel aus dem Hamburger Schröderstift, Ernst Röver 1896, pneumatische Kastenlade
Die Orgel aus dem Hamburger Schröderstift, ein Prunkstück, das durch ein Mittelbild des Florentiner Hofmalers und Akademiedirektors Cesare Mussini weltweit singulär ist. Der bedeutende norddeutsche Orgelbauer Ernst Röver hatte das Instrument 1896 für die Kirche des Hamburger Hospizes neu geschaffen und dabei auf die seelische und körperliche Notlage der dort betreuten Armen und Kranken besondere Rücksicht genommen, denn die ursprüngliche Disposition kannte nur warme und einfühlsame 16', 8' und 4'-Stimmen. WEITER...

Hamburger Schroederstiftorgel

"Ideale Kleinorgel des Barock", Eule-Bautzen 1939
Die "ideale" Kleinorgel des Barock ist in kostbar ausgeführtem Nussbaumholz-Gehäuse das konkrete Musterbeispiel, das aus der Zweiten Freiburger Tagung der deutschen Orgelfreunde 1938 hervorgegangen ist. Ebenso wertvoll wie das von Walter Supper entworfene und in der "Stuttgarter Raumkunst-Schreinerei" hergestellte Gehäuse ist das Klangbild der einzelnen Register: Diese, gefertigt bei Fa. Eule in Bautzen, wurden intoniert von dem damals wohl berühmtesten Intonateur in Deutschland, Fritz Abend. Dieser hatte sechs Jahre zuvor begonnen, Gottfried Silbermann-Orgeln in Sachsen zu restaurieren und hatte daher hohe Klangansprüche "in seinen Ohren". WEITER...

Die-idealeBarock-Kleinorgel-Eule

Münchener Rokoko-Orgel, Anton Bayr 1745
Die erste Münchener Rokoko-Orgel ist ein wertvolles Beispiel für die Anfänge der in der Zeit des Rokoko berühmtesten altbayerischen Orgelwerkstätte Anton Bayr mit Fertigstellungsdatum in der Windlade vom 24. September 1745. Sie ist als Opus 1 von dem kurz zuvor aus Heidingsfeld bei Würzburg übersiedelten jungen Orgelbaumeister Bayr für die Franziskanerkirche in der Deutschordensstadt Ellingen bestellt worden, also Werk eines fränkischen Orgelbauers für eine mittelfränkische Kirche, gebaut in München. Unser Gehäuse ist eine Kopie nach dem Original, weil die Kirchengemeinde von Walting, welche das Instrument nach der Säkularisation preisgünstig erworben hatte, das Gehäuse behalten wollte, während sie das wertvolle, allerdings im 19. und 20. Jahrhundert völlig verballhornte Klangwerk abstieß. WEITER...

Die-erste-Rokkoko-Orgel-München

Multiplex-Orgel, Alfred Führer 1964, Kastenlade mit Magnetventilen für jede Pfeife
Die Multiplex-Orgel ist benannt nach dem lateinischen "multiplicare" = vervielfachen: Der Begriff "Multiplex" wurde auf einen bestimmten Orgeltypus aus der Notzeit zwischen den beiden Weltkriegen angewandt und danach mehr oder weniger verachtet betrachtet. Dennoch hat die Werkstätte Alfred Führer in Wilhelmshaven noch 1964, wohl in einer privaten Auftragserteilung, diese Orgel mit elektromagnetischer Steuerung für jede einzelne Pfeife gebaut. Zunächst als eine technische Rarität in unspielbarem Zustand aus Cuxhaven erworben, zeigte sich das Instrument nach Restaurierung seit dem ersten konzertanten Vorspiel durch den Organisten der Kreuzkirche von Dresden, Holger Gehring, als ein klanglich erstaunliches Werk: WEITER...

Multiplexorgel-Wilhelmshaven

Große Orgel der ehem. Jesuitenkirche Heidelberg, Steinmeyer 1954-56
Die große Steinmeyer-Orgel aus der Heidelberger ehemaligen Jesuitenkirche ist das "Flaggschiff" unter den Orgeln der Zollingerhalle, 2003 hierher übertragen. Dreimanualig ist sie mit 55 Registern die nach der Heldenorgel in Kufstein die derzeit zweitgrößte Orgel im Oberland südlich von München und übertrifft wohl auch in der Differenziertheit des Klangbildes viele neu gebaute Schleifladeninstrumente. 1954-56 von Steinmeyer erbaut, ist sie in komplettem Umfang - lediglich mit Einkürzung der höchsten Prospektpfeifen - auf der Westempore der Zollingerhalle eingefügt worden. Die Orgel besitzt etwa zur Hälfte leise Register, welche in ihrer Feinheit durch die Akustik der Zollingerhalle bestens zur Wirkung kommen; in ihrem Prinzipalaufbau, mit neun (!) 16'-Registern ist sie jedoch ein machtvolles Klangwerk. WEITER...

Grosse-Steinmeyer-Orgel-Heidelberg 04115

historischerZentralorgelspieltisch
St. Lorenz Nürnberg (Steinmeyer 1936-1937)


Der Spieltisch ist im Orgelzentrum Valley aufwändig mit neuen elektronischen Möglichkeiten (MIDI-Technik) ausgestattet worden:

Dr. Reiner Suikat von der Firma Pipeloops hat die in die Kirche St. Magnus nach Marktoberdorf transferierte Orgel mittels hochwertiger Sampletechnik aufgenommen, so dass die Orgel mit dem ursprünglichen Zentralspieltisch in der Zollingerhalle mittels der hierfür implementierten Software Hauptwerk ™ der Firma Milan Digital Audio gespielt und über die in der Zollingerhalle installierte Verstärkeranlage gehört werden kann.  WEITER...

Zentralspieltisch-St.Lorenz-Orgel-Nuernberg
   

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