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SUMMARY:Orgelkonzert Matthias Gampe und Alexandra Schlotterer
DESCRIPTION:\n\n\nNatürlichen Klängen auf der Spur\nEin musikalischer Spaziergang mit Kompositionen von Bach, Vierne, Saint-Saëns u. A.\nOrgel:\nMatthias Gampe\nund\nAlexandra Schlotterer\n \nSchlotterer und Gampe waren im Sommer 2025 das erste Mal in der Zollingerhalle. Im Rahmen einer Blindenführung. Beide Musiker sind blind und begegnen ihrem Instrument mit besonderer Klangsensibilität. Spontan setzten sie sich an zwei verschiedene Orgeln und begannen einen musikalischen Dialog improvisierend zu entfalten. Die Begeisterung war groß, die Idee, ein Konzert in der Zollingerhalle zu geben, war geboren.\nDer Natur musikalisch auf der Spur\nDas Programm spannt einen weiten Bogen von Buxtehudes Präludium, Fuge und Ciacona über Johann Sebastian Bachs Gavotte aus der Französischen Suite Nr. 5 bis zu Haydns „Stücken für die Flötenuhr“. Besonders naturnah wird es bei Hans Jakob Knechts humorvoller Tonmalerei „Die durch ein Donnerwetter unterbrochene Hirtenwonne“. Auch Camille Saint-Saëns‘ „Der Schwan“ und „Der Kuckuck in der Tiefe des Waldes“ aus dem „Karneval der Tiere“ – gespielt vierhändig an zwei Orgeln – sowie Marco Enrico Bossis „Chant du soir“ greifen Naturbilder und Stimmungen auf. Den Abschluss bilden Louis Viernes „Berceuse“ und eine gemeinsame Orgelimprovisation über „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“.\n Zwei Wege zur Orgel\nMatthias Gampe, 1977 in Magdeburg geboren, entdeckte schon als Kind seine Liebe zur Musik. Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik und wandte sich dabei dem Orgelspiel zu. Seit Mai 2005 ist er hauptamtlicher Kirchenmusiker in Bad Neuenahr-Ahrweiler.\nAlexandra Schlotterer wurde in Aalen in Baden-Württemberg geboren und erhielt schon während der Schulzeit Klavier- und später Orgelunterricht; auch der Chorgesang begeisterte sie früh. Nach dem Kirchenmusik-Studium in Regensburg war sie als Kirchenmusikerin in Augsburg und in Haar bei München tätig. Auch nach einer beruflichen Neuorientierung 2024 bleiben ihr die Kirchenmusik und vor allem das Orgelspiel ihr Steckenpferd.\n Eine lange Tradition blinder Organisten\nEin Blick in die Musikgeschichte der Orgel zeigt eine oft herausragende und prägende Rolle blinder Organisten. Bereits im 15. Jahrhundert verfasste der blinde Organist Conrad Paumann mit seinem „Fundamentum organisandi“ die älteste erhaltene Orgelschule überhaupt. Im 20. Jahrhundert prägten gleich mehrere blinde Organisten die Konzertsäle: der deutsche Bach-Interpret Helmut Walcha ebenso wie die französischen Organisten André Marchal, Jean Langlais und Gaston Litaize.\nZu den bedeutendsten unter ihnen zählt Louis Vierne (1870–1937), dessen Berceuse im heutigen Konzert erklingt. Vierne war von 1900 bis zu seinem Tod Organist an der berühmten Orgel von Notre-Dame de Paris.\n \nProgramm\n\n\n\n\n\nD. Buxtehude (1637 – 1707)\n\n\n\n\n\nPräludium, Fuge und Ciacona C-Dur, BuxWV 137\n\n\n\n\n\n\n\nJ. Speth (1664 – 1719)\n\n\n\n\n\nToccata Octava oder achtes musikalisches Blumenfeld\n\n\n\n\n\n\n\nJ. S. Bach (1685 – 1750)\n\n\n\n\n\nGavotte aus der französischen Suite Nr. 5, G-Dur, BWV 816Orgel: Alexandra Schlotterer\n\n\n\n\n\n\n\nJ. Haydn (1732-1809)\n\n\n\n\n\naus „Stücke für die Flötenuhr“ von 1792:– Nr. 2– Nr. 6: Menuett Der Wachtelschlag\n\n\n\n\n\n\n\nH. J. Knecht (1752 – 1817)\n\n\n\n\n\nDie durch ein Donnerwetter unterbrochene HirtenwonneOrgel: Matthias Gampe\n\n\n\n\n\n\n\nC. Saint-Saëns (1835 – 1921)\n\n\n\n\n\naus „Der Karneval der Tiere“:– Der Schwan– Der Kuckuck in der Tiefe des Waldes     – Arr. Für zwei Orgeln –Matthias Gampe und Alexandra Schlotterer\n\n\n\n\n\n\n\nM. E. Bossi (1861 – 1925)\n\n\n\n\n\nChant du soir Op. 92, Nr. 1– Orgel: Alexandra Schlotterer\n\n\n\n\n\n\n\nL. Vierne (1870 – 1937)\n\n\n\n\n\nBerceuse Op. 31 Nr. 19Orgel: Matthias Gampe\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGeh aus, mein Herz, und suche FreudOrgelimprovisation: Alexandra Schlotterer und Matthias Gampe\n\n\n\n\n\n\nDie durch ein Donnerwetter unterbrochene Hirtenwonne\n– Satzbezeichnungen –\n\nDie Hirtenwonne in angenehmen, manigfaltig abwechselnden Gesängen\nDie allmählige Herannahung eines Donnerwetters, welches sich sowohl durch ein fernes Donnern, als durch die schwüle, mit dumpfen Harmonien ausgedrükte Luft ankündiget, und die frohen Gesänge der Hirten störet\nDer heftige Ausbruch des Donnerwetters selbst, unter welchem einigemale die in Jammern gekehrten Lieder der Hirten vernommen werden\nDer langsame Abzug desselben, und die darauf folgende Aufheiterung der Luft endlich\nDie Fortsetzung und der Beschluß der vorher unterbrochenen wonnenvollen Hirtengesänge\n\n\n\n\n\n\n\n\n
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