Nachbericht Konzert „In Memoriam Professor Karl Maureen“
Es war ein sehr berührendes Konzert – ein Abend im Geiste des großen Orgelprofessors Karl Maureen. Er war ein unermüdlicher Unterstützer des Orgelzentrums von Anbeginn. Am 21. Juli war neben zahlreichen Besuchern auch die Familie sowie Freunde und Bekannte des vor einem Jahr verstorbenen Organisten in der Zollingerhalle zugegen – ihm zu gedenken.
Professor Karl Maureen war nicht nur ein bekannter Orgel-Lehrer an der Augsburger Musikhochschule, sondern als Orgelinterpret in vielen Ländern der Erde hervorgetreten. Auch einer der ersten, der jährlich ein Konzert zugunsten der Orgeln in der Zollingerhalle spielte.
Sein Schüler Max Pöllner, jetzt Organist der Stadtkirche in Memmingen, spielte zu seinem Gedenken ein Konzert von unglaublicher Virtuosität. Die Frau und Mitwirkende bei Maureens Konzerten, Waltraud Maureen, machte noch dazu eine große Spende: die Hausorgel ihres Mannes, ein 1980 von der Münchner Firma W R K gebautes hervorragendes Werk, für das Orgelmuseum; Sixtus Lampl überführte, restaurierte es und stellte es im neuen Verbindungsbau, dem zukünftigen Orgelmuseum, auf. Max Pöllner stellte es auch dort brilliant vor.

Dr. Sixtus Lampl erläutert die Hausorgel von Prof. Karl Maureen

Max Pöllner mit Sohn an der Hausorgel

Gedenkkonzert in der Zollingerhalle

Max Pöllner
