Meistens öffnen sich die Türen der Zollingerhalle im Orgelzentrum Valley für Orgelkonzerte. Aber auch andere Musiker und Künstler haben in der Vergangenheit schon die Schönheit und vor allem die Akustik dieses Konzertsaals für ihre Darbietungen genutzt. Allerdings eher zaghaft. Das wird sich mit diesem Jahr endgültig ändern: Das Orgelzentrum will den Saal für den Landkreis und darüber hinaus für Musik und kulturelle Events jeder Art verstärkt anbieten und bewusst öffnen!

 Außergewöhnliche Akustik

Der Saal verfügt über eine außergewöhnliche Akustik. „Egal welcher Sitzplatz, der Klang der Instrumente oder Stimmen ist überall gleichermaßen gut zu hören“, erläutert Lampl. Dies sei auf die besondere Holzgewölbekonstruktion zurückzuführen. „Die gleichgroßen Holzlamellen, welche das Gewölbe ohne weitere Stützelemente stabilisieren, sorgen für einen großartig-gleichmäßigen Klang“, so Sixtus Lampl. Der Erfinder der Gewölbetechnik war Friedrich Zollinger. Der Ingenieur hat seine Holzlamellen-Konstruktion 1923 in Berlin patentieren und in Lizenz europaweit für Industrie- und Handwerkshallen sowie Privathäuser verbauen lassen.

Pittoreske Ausstattung

Abgesehen vom Zollinger Deckenbau besticht die Halle durch ihre pittoreske Innenausstattung. Die Besucher erwarten nicht nur sechs kleinere und größere Orgeln, sondern gegenüber dem Haupteingang ein Gemälde (1854) des Florentiner Akademiedirektors Cesare Mussini sowie das beeindruckende Pfeifenwerk der großen Steinmeyer-Orgel (1952/54), der zweitgrößten Orgel südlich von München, oberhalb des Eingangs.

 

Ein Konzertsaal bis 200 Personen

Die Zollingerhalle umfasst 220 Quadratmeter und bietet rund 200 Besuchern Platz. Die Bühne lässt sich variabel bis zur Größe eines 30-Personen-Orchesters sowie Chor vergrößern. Die Halle verfügt über Mikrofon, Lautsprecheranlage und – mit Voranmeldung – eine Leinwand.

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