Die Faschings-Orgel
Ein Faschingskonzert auf der Orgel – gibt’s das? Gibt es!
Orgelklang und Geschichten mit Dr. Berndt Jäger und Dr. Sixtus Lampl
Am 08. Februar 2026 zeigt sich die Orgel mal von einer ganz anderen Seite: Dr. Berndt Jäger beginnt sein Konzert in der Zollingerhalle um 15 Uhr mit vier Stücken aus Leopold Mozarts „Salzburger Stier“. Dann wandert der orgel-spielende Jurist Jäger von Abbé Vogler mit der „Air barbaresque“ (1798) über den Italiener Vincenzo Bellini zu Herzog Max in Bayern (1808-1888) und von dort zu Enjott Schneider (1950). Dieser Komponist hat mit „Ataccot“ was ganz Verrücktes gewagt: Die Bach’sche Toccata im Krebsgang gespielt, also von hinten angefangen.
Professor Dr. Berndt Jäger ist ein brillanter Orgelspieler und als Ehrenorganist von St. Peter tätig. Hauptberuflich war er stellvertretender Landtagsdirektor in Bayern und hat sich damit lange Zeit um das parlamentarische Leben in Bayern gekümmert.
Zwischen den einzelnen Orgelstücken wird Sixtus Lampl die verrücktesten Geschichten aus der Welt der Orgeln und Denkmalpflege.
Programm
Franz Lehrndorfer (1928-2013)
Kölner Fanfare
Leopold Mozart (1719-1787)
aus dem „Salzburger Stier“:
die Fastnacht – Pastorello – die Jagd – für den Weinmonat
Abbé Vogler (1749-1814)
Air barbaresque
Vincenzo Bellini (1801-1835)
Sonata per organo
Herzog Max in Bayern (1808-1888)
Abendklänge: Introduction – Walzer – Coda
Enjott Schneider (1950)
Ataccot – die Bachsche Toccata in d im Krebs gespielt
Franz Lehrndorfer
Variationen und Hymnus über „Gott mit dir, du Land der Bayern“
