Von Bach bis Rheinberger

Orgelkonzert Prof. Vytenis Vasyliūnas

Programm

Johann Sebastian Bach (1685 -1750)

Praeludium und Fuge Es – Dur BWV 552

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 -1847)

Orgelsonate d – Moll Op. 65, Nr. 6
Choral Vater unser im Himmelreich
– Andante sostenuto – Allegro molto
– Fuga: Sostenuto e legato
– Finale: Andante

Česlovas Sasnauskas (1867 -1916)

Postludium / Fuge a – Moll
Fuge über Kyrie de Angelis

Joseph Rheinberger (1839 – 1901)

Orgelsonate Nr. 16 gis-Moll Op. 175
– Allegro moderato
– Skandinavisch
– Introduction und Fuge

Prof. Vasyliūnas mit Dr. Lampl

Physiker und Konzertorganist Prof. Dr. Vytenis M. Vasyliūnas gastiert in der Zollingerhalle

Er ist ein Physiker von Weltrang und ein weitgereister Organist: Prof. Dr. Vytenis M. Vasyliūnas gibt am Sonntag, den 5. Juli 2026 um 17 Uhr ein Orgelkonzert im Orgelzentrum Altes Schloss Valley. Seine Konzerttätigkeit ist beachtlich: 460 Konzerte auf fünf Kontinenten – und in der Zollingerhalle im bayerischen Oberland! Der Eintritt ist frei.

Das Programm des Abends spannt einen kunstvollen Bogen durch vier Jahrhunderte Orgelmusik: Johann Sebastian Bachs großes Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 eröffnet den Abend mit barocker Monumentalität. Felix Mendelssohn-Bartholdys Orgelsonate d-Moll op. 65 Nr. 6 verbindet romantische Tiefe mit dem Choral „Vater unser im Himmelreich“. Eine besondere Entdeckung bietet das Werk des litauischen Komponisten Česlovas Sasnauskas (1867–1916): sein Postludium und eine Fuge über das „Kyrie de Angelis“ – eine in Deutschland kaum bekannte Stimme aus dem Baltikum, die Vasyliūnas als Landsmann persönlich nahesteht. Den Abschluss bildet Joseph Rheinbergers große Orgelsonate Nr. 16 gis-Moll op. 175 mit ihrem berühmten „Skandinawischen“ Mittelsatz – ein Werk, das Rheinberger auf der Höhe seines Schaffens zeigt.

1939 in Kaunas/Litauen geboren, führte Vasyliūnas ein Leben, das Wissenschaft und Kunst miteinander verbindet: Studium und Promotion an der Harvard University und am Massachusetts Institute of Technology (MIT, 1966), ab 1978 Direktor am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen bis zur Emeritierung 2007 – und parallel dazu eine Karriere als Konzertorganist, die ihn in Kirchen und Konzertsäle in Deutschland, den USA, Australien, Skandinavien, dem Baltikum, Israel, Taiwan und Südamerika geführt hat.

Datum

Juli 05 2026
Vorbei!

Uhrzeit

17:00
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