Weihnachtskonzert – MUSICA DI BAVIERA

Wie alle Jahre üblich, wird auch am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Zollingerhalle zu einem großen Konzert mit weitgehend unbekannter, da von Sixtus Lampl wieder entdeckter Musik eingeladen. Der Ursprung dieser Musik liegt im ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift Weyarn:
von Joseph Christian Willibald Michl (1745 – 1817) erklingt die Sinfonia Nr. 2 in D-dur
und vom Chorherrn Bernhard Haltenberger (1748 – 1780) seine Missa ruralis und seine Weihnachtscantilena “O Wunder unerhört“.
Lampl als Musikwissenschaftler konnte feststellen, daß mit Werken wie dieser Cantilena die Volksmusik in Bayern beginnt: die damalige Landbevölkerung Bayerns ließ sich nämlich ihre Kirchenmusik von Montgelas nicht verbieten und begann mit einfachen Mitteln als “Volksmusik“. Seine wunderschöne Missa ruralis, also Messe für Landkirchen, hat Haltenberger für die Kirchen in Weyarns Umgebung komponiert; allerdings ist deren Benedictus, von ihm wohl erst später eingefügt, von einer musikalischen Anforderung, die kaum von einem Laiensänger erwartet werden kann. Der einstige Musiker der Münchner Hofkapelle Willibald Michl, der letztlich im Stift Weyarn tätig war, ist der Komponist einer großen Sinfonie in D-dur für Streichorchester, Flöten, Hörner, Trompeten und Pauken.
Die Ausführenden des Konzerts sind die Solisten, der Chor und das Orchester der MUSICA DI BAVIERA unter Leitung von Sixtus Lampl.
Eintritt 20 €, Behinderte + Studenten 15 €, Jugendliche bis 16 Jahre frei.
Restkarten an der Tageskasse.